Gas-Zähler (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Eon-Chef Leonhard Birnbaum stellt Verbraucher auf steigende Energiepreise ein. "Strom und Gas drohen nach den bisherigen Preissenkungen ab 2024 möglicherweise wieder teurer zu werden", sagte er der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Er verwies auf diverse Ursachen: "Beim Gas wirkt die Erhöhung der Mehrwertsteuer, beim Strom der Wegfall der Dämpfung der Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber auf die Preise. In vielen Fällen tritt durch die Beendigung der Preisbremse ein zusätzlicher Effekt ein."

    Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Fachkräftemangel in Deutschland hat durch die Konjunkturschwäche zuletzt etwas abgenommen. Das geht aus dem neuen Fachkräftebarometer der staatlichen Förderbank KfW hervor, welches am Sonntag veröffentlicht wurde. Im Oktober 2023 meldeten demnach 39 Prozent der Unternehmen eine Behinderung ihrer Geschäftstätigkeit durch fehlendes Fachpersonal - das waren vier Prozentpunkte weniger als im Juli 2023, dem Zeitpunkt der letzten Erhebung, und elf Prozentpunkte weniger als im Juli 2022. Trotz dieses deutlichen Rückgangs bleibe der Fachkräftemangel aber im historischen Vergleich immer noch auf sehr hohem Niveau und damit weiter eine Herausforderung für die Wirtschaft, so die KfW. Insgesamt sind kleine und mittlere Unternehmen ebenso häufig betroffen wie große, beide Größenklassen melden den Anteil von jeweils 39 Prozent.

    Joghurt in einem Supermarktregal (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Bauernpräsident Joachim Rukwied spricht sich für höhere Preise von Lebensmitteln aus. "Wir Bauern brauchen einen höheren Preis, weil auch unsere Kosten sehr stark gestiegen sind", sagte Rukwied der "Rheinischen Post". Derzeit seien die Agrarmärkte global knapp versorgt: "Wenn die Verbraucher hochwertige, heimische Erzeugnisse genießen wollen, müssen sie bereit sein, dafür etwas mehr zu bezahlen", ergänzte er.

    Gaszähler (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Nachdem die Großhandelspreise für Energie stark gesunken sind, rät Kartellamtspräsident Andreas Mundt den Kunden, zu teure Verträge zu kündigen. "Ich kann nur sagen: Wechseln, wechseln, wechseln bei einem teuren Strom- oder Gastarif, man spart dadurch viel Geld und erhöht gleichsam den Druck auf die Anbieter", sagte er der "Rheinischen Post". "Gerade die Grundversorgungstarife sind häufig sehr teuer, aber im Markt lassen sich inzwischen wieder viele günstige Angebote finden."

    Junge Frau mit Smartphone (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, befürchtet, dass die Digitalkonzerne Google, Amazon, Apple, Microsoft und Facebook künstliche Intelligenz nutzen, um noch mächtiger zu werden: "Die großen Digitalkonzerne werden KI voraussichtlich nutzen, um ihre Marktmacht noch weiter auszudehnen", sagte Mundt der "Rheinischen Post" (Samstagsausgaben). "Sie haben gigantische Datensätze mit Bezug zu Milliarden Menschen, sie haben riesige Finanzreserven, um Projekte voranzutreiben, sie haben die entsprechenden Serverkapazitäten. Dies alles bedeutet, dass datengetriebene Netzwerkeffekte weiter zunehmen können. Wir müssen da wachsam sein."

    Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Für breite Schichten der Bevölkerung wird nach Berechnungen von Ökonomen das Leben im kommenden Jahr teurer. Zwar senkt die Bundesregierung die Einkommensteuerbelastung im Volumen von rund 15 Milliarden Euro, Höhere Sozialabgaben, steigende CO2-Preise und anstehende Mehrwertsteuererhöhungen fressen aber gerade in den unteren und mittleren Einkommensgruppen diese Entlastungen oft mehr als auf, wie Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die "Welt am Sonntag" zeigen. Unter dem Strich bleibe gerade Gering- und Durchschnittsverdienern weniger Geld, sagte Martin Beznoska, IW-Experte für Steuer- und Verteilungsfragen.

    Überschwemmung am Fluss Aue in Niedersachsen / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Das derzeitige Hochwassergeschehen hat zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft. Das teilte das Agrarministerium in Niedersachsen mit. Landwirtschaftliche Flächen seien vor allem entlang der Weser und der Aller sowie der Ems betroffen, darüber hinaus lägen landesweit auch kleinräumigerer so genannte Überstauungen vor, die in der Summe eine erhebliche Betroffenheit der Landwirtschaft darstellten, so das Ministerium.

    Wallstreet / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Am letzten Handelstag des Jahres haben die US-Börsen nachgelassen - auf Jahressicht jedoch ein dickes Plus verbucht. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.689,54 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag - aber ein Plus von rund 14 Prozent gegenüber dem letzten Handelstag vor einem Jahr. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 4.769,83 Punkten 0,3 Prozent im Minus, auf Jahressicht aber etwa 24 Prozent höher.

    Euroscheine (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    In einem gemeinsamen Appell rufen die Präsidentinnen und Präsidenten der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Europäischen Rats, der Europäischen Zentralbank und der Eurogruppe dazu auf, den Euro in einer turbulenten Welt zu stärken. "Es warten neue Herausforderungen auf uns, die die Länder nicht allein bewältigen können", schreiben Ursula von der Leyen, Roberta Metsola, Charles Michel, Christine Lagarde und Paschal Donohoe in einem Beitrag, der zum 25-jährigen Bestehen der europäischen Währung in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) erscheint. "Die Lösungen müssen sich auf alles stützen, was durch die Zusammenarbeit in Europa möglich ist."

    Frankfurter Börse (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Dax hat das Jahr 2023 mit einem deutlichen Plus beendet. Der Handel schloss am Freitagmittag bei genau 16.751,64 Punkten und damit 20,3 Prozent höher als am Jahresende 2022. Damit überwindet der Leitindex das Verlustjahr 2022 und knüpft wieder an die vorherige Serie von drei Jahresgewinnen in Folge an. Der Anfang des Jahres war durch das schrittweise Wegfallen der letzten Corona-Maßnahmen geprägt, im Frühjahr setzten Bankenturbulenzen in den USA und der Schweiz auch die Papiere hiesiger Finanzinstitute unter Druck - insgesamt legten aber auch die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank 2023 zu, und zwar um jeweils rund 15 und 20 Prozent.

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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