Castellucci: Rücküberstellung von Maja T. erst nach Urteil möglich

    Lars Castellucci (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castellucci (SPD), hat Hoffnungen auf eine kurzfristige Rückkehr der in Ungarn inhaftierten Maja T. gedämpft. "Das Beste wäre, eine Rücküberstellung von Maja T. nach Deutschland", sagte Castellucci dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Das wäre aber erst nach einem rechtskräftigen ungarischen Urteil zur Vollstreckung einer möglichen Freiheitsstrafe in Deutschland möglich." Castellucci zeigte sich besorgt über die Lage von Maja T. Die Haftbedingungen hätten etwas verbessert werden können. "Dennoch stellt sich mir die Frage, ob die Persönlichkeits- und Menschenrechte für eine nicht-binäre Person in Ungarn in der Haft und vor Gericht angemessene Berücksichtigung finden", sagte er. Maja T. steht in Ungarn wegen des Vorwurfs schwerer Körperverletzung vor Gericht.

    Die Auslieferung durch deutsche Behörden vor rund einem Jahr gilt auch in der Bundesregierung als problematisch, da sie nur wenige Stunden vor einer Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts erfolgte, die eine solche Auslieferung für rechtswidrig erklärte.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1