Wassermangel: DIW empfiehlt höhere Entgelte für Spreewassernutzung

    Spree (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Um den drohenden Wassermangel an der Spree abzumildern, schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) eine einheitliche Erhöhung der Wasserentnahmeentgelte auf das Niveau des Berliner Grundwasserpreises vor. Bis zu 16 Prozent weniger Wasser könnten dem Fluss durch die Harmonisierung der Entgelte entnommen werden, heißt es in der Studie, die gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin (TU) erstellt wurde und über die der "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe) berichtet. Als Hauptverbraucher gelten Industrie und Gewerbe im ganzen Anrainerraum der Spree. Diese könnten durch eine Anhebung der Entgelte zu einem effizienteren Umgang mit dem knappen Wasser gezwungen werden. Lange Zeit hat der Braunkohletagebau in der Lausitz Grundwasser in die Spree gepumpt, und so auf Dauer auch eine höhere Nachfrage zugelassen.

    Da diese Wassereinspeisungen in den 2030er-Jahren mit dem Ende der Braunkohleverstromung wegfallen werden und die Gruben geflutet werden sollen, drohen Wasserkonflikte für die Spree-Anrainer in Berlin, Brandenburg und Sachsen. Seit Jahren wird deshalb eine gemeinsame Wasserstrategie der Länder gefordert.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1