Ampel gibt weniger Geld für Verwaltungsdigitalisierung aus

    Aktenordner in einer Verwaltung (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Die Ampel-Koalition will 2024 weniger Geld für die Verwaltungsdigitalisierung ausgeben als ursprünglich geplant. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums an die Unionsfraktion im Bundestag hervor, über welche die Zeitungen der "Mediengruppe Bayern" berichten. Demnach plant die Ampel, in diesem Jahr rund 133 Millionen Euro für die Verwaltungsdigitalisierung auszugeben. Ursprünglich war geplant, Ausgabereste aus dem Vorjahr von etwa 382 Millionen zu übertragen.

    Sie sollten der Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung des Bundes dienen. Die Neuauflage des Gesetzes, das sogenannte Onlinezugangsgesetz 2.0, soll am Freitag im Bundestag verabschiedet werden. Yannick Bury, Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Bundesinnenministerium im Haushaltsausschuss, sagte der "Mediengruppe Bayern" dazu: "Meine Nachfragen haben ergeben, dass weniger als die Hälfte der geplanten Summe für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes zur Verfügung steht." Denn von den 400 Millionen Euro, die für die Finanzierung der Digitalisierung der Verwaltung vorgesehen waren, seien für das laufende Haushaltsjahr 2024 tatsächlich nur noch 130 Millionen Euro übrig. "Damit bleibt die Bundesregierung hinter dem Notwendigen zurück, wenn es um die Digitalisierung der Verwaltung und um effiziente, bürgernahe Behördengänge geht."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1