Auswärtiges Amt kritisiert Urteile gegen russische Dichter

    Auswärtiges Amt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Das Auswärtige Amt (AA) kritisiert die verhängten Haftstrafen gegen zwei russische Dichter aufs schärfste. "Sieben Jahre Haft für den russischen Dichter Artjom Kamardin, nur weil er ein Gedicht mit Kritik am Angriffskrieg vorgetragen hatte", schrieb das AA am Donnerstag auf Twitter. "Fünfeinhalb Jahre für Igor Schtowba, nur weil er bei der Lesung dabei war."

    Das "russische Regime" lasse die Justiz und die Meinungsfreiheit ersticken, so das Auswärtige Amt. Das Gericht hatte den beiden russischen Literaten "Aufstachelung zum Hass" und "öffentliche Aufrufe gegen die Staatssicherheit" vorgeworfen und sie diesbezüglich für schuldig befunden. Die Festnahme der beiden Russen erfolgte bereits im September des letzten Jahres. Zuvor hatte Kamardin auf einem öffentlichen Platz ein Gedicht mit dem Titel "Töte mich, Milizionär" vorgetragen. Nach seiner Festnahme berichtete Kamardin von Misshandlungen durch russische Sicherheitskräfte.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1