BÄK drängt auf Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes

    Gesundheitsamt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Die Bundesärztekammer (BÄK) mahnt Bund und Länder zu einer "auskömmlichen und nachhaltigen" Finanzierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD). In einem am Dienstag veröffentlichten Forderungspapier macht sich die BÄK neben der Fortführung des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst dafür stark, dass Gesundheitsämter auch zukünftig immer von Ärzten mit ihrer spezifischen medizinischen Expertise geleitet werden. An die neue Bundesregierung adressiert sie die Forderung, unter Einbeziehung der Ärzteschaft eine nationale Public-Health-Strategie zur Förderung gesunder Lebensführung zu entwickeln. Bundesärztekammerpräsident Klaus Reinhardt argumentiert: "Globale Gesundheitskrisen, die Zunahme chronischer und psychosozialer Erkrankungen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit, Migration und nicht zuletzt die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels machen den Öffentlichen Gesundheitsdienst heute wichtiger denn je." Er rief Bund und Länder dazu auf, den im Jahr 2020 geschlossenen Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst über das Jahr 2026 fortzuführen.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1