Bär kritisiert Kommission zu Schwangerschaftsabbrüchen

    Dorothee Bär (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    In der neu aufgeflammten Debatte um die Reform des Abtreibungsparagrafen 218 hat die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Dorothee Bär (CSU), die Unabhängigkeit der von der Regierung eingesetzten Expertenkommission in Frage gestellt. "Die Kommission hat wenig überraschend geliefert, was von der Ampel bestellt wurde", sagte Bär den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Medienberichten zufolge spricht sich die Kommission dafür aus, Abtreibungen ausschließlich für die Frühphase der Schwangerschaft zu legalisieren. Bär zeigte sich "fassungslos".

    Der Lebensschutz des ungeborenen Kindes solle ihrer Einschätzung nach offenbar keine Rolle mehr spielen. Das sei ein Dammbruch für das gemeinsame Werteverständnis. Das Lebensrecht Ungeborener sei verfassungsrechtlich geschützt. "Es gibt keinen Grund, aus einem Unrecht ein vermeintliches Menschenrecht der selbstbestimmten Frau zu zimmern", so Bär. Den beiden Arbeitsgruppen der Kommission gehören Professoren der Fachbereiche Medizin, Psychologie, Soziologie, Gesundheitswissenschaften, Ethik und Rechtswissenschaften an.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1