Bahnstreik: Ramelow sieht "kein schlichtungsfähiges Angebot"

    Bodo Ramelow (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat der Deutschen Bahn die Schuld an der Eskalation des Tarifkonflikts mit der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) gegeben. "Ich verstehe überhaupt nicht, was die Strategie der Bahn ist", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" mit Blick auf den laufenden Streik. "Es gibt kein schlichtungsfähiges Angebot." Stattdessen versuche der Bahn-Vorstand immer wieder, juristisch gegen die GdL vorzugehen.

    "Das Ziel ist offenbar, die GDL kaputtzumachen", sagte der Linken-Politiker. "Das macht sie aber erst recht zu einer Kampforganisation. Ich kann da nur verblüfft den Kopf schütteln." Ramelow hatte gemeinsam mit Matthias Platzeck (SPD) den langen Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der GdL im Jahr 2015 geschlichtet. Auch 2017 wurden er und Platzeck als Schlichter eingesetzt.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1