Bericht: AfD-Parteispitze dringt auf Abgrenzung zu Sellner

    Martin Sellner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Im Bundesvorstand der AfD ist offenbar am Montag über den rechtsextremen Aktivisten Martin Sellner diskutiert worden. Wie die "Welt" berichtet, referierte ein Beisitzer in einer Telefonschalte am Montagmorgen zum "Compact"-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, in dem Sellner namentlich genannt wurde. Er warnte eindringlich, jede Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen mit Sellner würden der AfD in Gerichtsverfahren negativ ausgelegt werden. Diesbezüglich bestand laut der "Welt" Einvernehmen - kein Mitglied des Bundesvorstands widersprach. Ein formaler Beschluss wurde nicht gefasst.

    Vereinbart wurde jedoch, den Landesvorsitzenden auf der nächsten gemeinsamen Sitzung in zwei Wochen zu empfehlen, ihre Landesverbände dahingehend zu sensibilisieren, auf Abstand zu dem Kopf der "Identitären Bewegung" zu gehen. Das Bundesverwaltungsgericht schreibt zu Sellners "Remigrationskonzept", dass dieses gegen das Grundgesetz verstoße.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1