De Masi sieht hohe Verantwortung für BSW nach Wahlerfolgen

    Fabio de Masi (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Das gute Abschneiden des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und zuletzt in Brandenburg ist nach Einschätzung von Vorstandsmitglied Fabio De Masi mit einer hohen Verantwortung für die junge Partei verbunden. "Wir dürfen unsere Leute nicht enttäuschen", sagte er dem Sender ntv. De Masi wies zudem den Vorwurf zurück, die Bundespartei bevormunde die Landesverbände, indem die Parteivorsitzende Wagenknecht an den Gesprächen der Parteien zu einer möglichen Regierungsbildung beteiligt werden will. Wagenknecht gehe es um das Kennenlernen der Akteure.

    Er sagte: "Es gibt ja immer diese Aufregung, dass Frau Wagenknecht sagt, sie möchte sich mal treffen und man möchte sich kennenlernen. Das ist ganz wichtig in der Politik, dass man Vertrauen aufbaut und dass man nicht alles auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten ausbreitet." Nach den Landtagswahlen im Osten nimmt das BSW nun die Bundestagswahl in gut einem Jahr ins Visier, so De Masi weiter: "Von einer strategischen Perspektive her möchte man eine Partei bauen und mehr Zeit haben." Die habe man derzeit nicht. Man sei "in einer besonderen politischen Situation" und natürlich sehr stolz auf das Erreichte. "Das hat es so in der jüngeren Parteiengeschichte noch nicht gegeben", so der BSW-Politiker. "Wir gehen mit viel Rückenwind nun auch in die nächste Bundestagswahl."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1