Entwicklungsministerin will nicht kürzen - sondern mehr Geld

    Svenja Schulze (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) stellt sich gegen die für den Haushalt 2025 geplanten Kürzungen und fordert stattdessen mehr Geld für ihr Ressort. "Ich will das klar sagen: Schon das bestehende Budget ist nicht angemessen", sagte sie dem "Stern". Im letzten Jahr habe sie bereits einen großen Sparbeitrag geleistet. "Das haben wir hinbekommen, aber so kann es nicht weitergehen, denn die Weltlage erfordert mehr Geld, nicht weniger." Sie verstehe zwar, dass Finanzminister Christian Lindner (FDP) einen Haushalt zusammenstellen muss, die SPD-Politikerin fügte aber an: "Dabei muss er Deutschlands Interessen beachten - und zwar nicht nur kurz-, sondern auch langfristig: Es wird am Ende nämlich deutlich teurer, wenn wir jetzt in der Entwicklungszusammenarbeit sparen." In welchem Bereich dann alternativ mehr gespart werden solle, könne sie nicht entscheiden.

    "Eigentlich müssten wir an die Schuldenbremse ran", sagte Schulze. Dass sich die FDP dem verwehre, sei langfristig nicht vernünftig. "Natürlich wollen wir nachfolgenden Generationen solide Finanzen hinterlassen. Aber wir sollten ihnen eben auch eine funktionierende Infrastruktur hinterlassen, ein intaktes Klima - und verlässliche Partnerschaften in der Welt", so Schulze. "Das geht nicht, wenn wir jetzt alles kurz und klein kürzen."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1