Eon will Förder-Stopp für Erneuerbare zu Überschuss-Zeiten

    Windräder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Der Vorstandsvorsitzende des Energie-Konzerns Eon, Leonhard Birnbaum, spricht sich für eine Veränderung der staatlichen Einspeisevergütung von erneuerbaren Energien aus. "Neue Solar- und Windanlagen sollten in Zeiten mit Überschussstrom keine Vergütung mehr bekommen", sagte er dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Eine Neuregelung müsse man schließlich auch in geeigneter Form auf Bestandsanlagen ausweiten. In Deutschland herrsche der "planwirtschaftliche Irrglaube", dass mehr Solar- und Windkraftanlagen "automatisch mehr Energiewende bedeuten", so der Konzernchef.

    Wenn erneuerbare Energien an der falschen Stelle zugebaut würden, verursachten sie unnötige Kosten - und belasteten das Netz. Um Deutschlands Wirtschaft zu stärken, würde Birnbaum an anderen Stellen ansetzen. "Die Kosten für Krankenversicherung, Rente und Pflege sind dabei, aus dem Ruder zu laufen", sagte Birnbaum. Außerdem gebe es zu viele unnötige Berichtspflichten. Der Eon-Chef forderte deshalb einen Bürokratieabbau und weniger Menschen im Staatsdienst. "Wenn wir weniger Bürokratie wollen, brauchen wir einen Einstellungsstopp beim Bund."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1