Fachkräftemangel: Arbeitgeberverbände befürworten Einbürgerungsreform

    Personalausweis (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) erhofft sich von den geplanten niedrigeren Hürden für die Einbürgerung zusätzliche Anreize, damit ausländische Fachkräfte nach Deutschland kommen. "Ein Baustein in Zeiten des Fachkräftemangels ist neben der Aktivierung der inländischen Potenziale, dass wir deutlich attraktiver für qualifizierte Zuwanderer werden", erklärte die BDA gegenüber dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Deutschland stehe im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe mit den USA, Kanada oder Australien.

    "Es ist daher richtig, dass wir die Anforderungen für eine Einbürgerung an diesen erfolgreichen Einwanderungsländern ausrichten", so die BDA. "Von der unbürokratischen und wertschätzenden Willkommenskultur in diesen Ländern können wir uns einiges abschauen." Wichtig sei jedoch, dass der Zugang zur Staatsangehörigkeit an "angemessene Voraussetzungen geknüpft" werde, so der Arbeitgeberverband. Dazu gehörten das Bekenntnis zum Grundgesetz und die Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse. Die BDA sieht allerdings Defizite beim derzeitigen Einbürgerungsprozedere. Die Einbürgerungsbehörden "müssen so aufgestellt werden, dass die neuen Regelungen effizient umgesetzt und die Anträge schnell bearbeitet werden können", erklärte die BDA. Das neue Staatsangehörigkeitsrecht, das an diesem Donnerstag erstmals im Bundestag beraten wird, ändere daran leider wenig.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1