Was man brauche, sei ein erhöhtes Tempo, mehr eindeutige Verteidigungsbereitschaft und einen besseren Zivilschutz, so die FDP-Politikerin. "Und wir müssen dementsprechend dann mehr Prioritäten im Haushalt setzen. Ohne Sicherheit ist nämlich alles nichts", sagte Strack-Zimmermann. "Dazu bedarf es aber weder eines Sondertopfes noch der Aufhebung der Schuldenbremse", warnte sie. Aus der Union gibt es Vorschläge, das Bundeswehr-Sondervermögen auf 300 Milliarden Euro aufzustocken. Zudem kommt aus der SPD die Forderung, die Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse auszunehmen.
FDP gegen Aufstockung des Bundeswehr-Sondervermögens
Deutsche Kriegsschiffe (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Die Chefin des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), lehnt in der Debatte über die künftigen Verteidigungsausgaben eine Aufstockung des Bundeswehr-Sondervermögens oder die Ausnahme von der Schuldenbremse ab.
"Es kursieren gerade eine Menge Vorschläge im Raum", sagte Strack-Zimmermann der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Vielleicht sollten wir alle einmal Atem holen. Wir brauchen keinen Überbietungswettbewerb."
