G7 wollen russisches Vermögen für Ukraine-Hilfe nutzen

    Logo von G7-Gipfel im Juni 2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Beim G7-Gipfel in Süditalien haben die Staats- und Regierungschefs am Donnerstagvormittag mit dem offiziellen Arbeitsprogramm begonnen - offenbar mit einer Einigung auf ein zentrales Thema. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, steht der Plan, die Ukraine mit einem Darlehen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar zu unterstützen, welches durch Zinsgewinne aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten finanziert werden soll. Die Ukraine steht offiziell allerdings erst am Nachmittag auf der Tagesordnung. In der ersten Arbeitssitzung soll es am Donnerstag zunächst um das Thema "Afrika, Klimawandel und Entwicklung" gehen.

    Am Mittag sind dann der Komplex "Naher Osten" und erst danach die Ukraine dran. Für Freitag sind drei Arbeitssitzungen geplant - zu den Themen Migration, "Indopazifik und wirtschaftliche Sicherheit" sowie "Künstliche Intelligenz und Energie, Afrika und das Mittelmeer". Auch Papst Franziskus wird am zweiten Gipfeltag vor Ort erwartet. Zur Gruppe der Sieben gehören neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Die Europäische Kommission hat einen Beobachterstatus. Als Gast nimmt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in diesem Jahr an dem Gipfel teil.

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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