Spionage und Beobachtung der politischen Gegner hätten jahrelang über das Zentrum funktioniert. Die europäischen Staaten hätten gedacht, "allein mit dem sogenannten Atomabkommen Diplomatie betreiben zu können", so Djir-Sarai weiter. Iran habe aber den gesamten Nahen Osten destabilisiert und sei "beinahe die Mutter aller Konflikte im Nahen Osten". Der FDP-Generalsekretär forderte von den EU-Staaten, die sogenannten Revolutionswächter auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen.
IZH-Verbot: Djir-Sarai sieht neues Vorgehen gegen Islamismus
Bijan Djir-Sarai (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai erwartet nach dem Verbot des "Islamischen Zentrums Hamburg" Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) weitere Maßnahmen. Das Verbot sei "ein guter erster Schritt", sagte er den ARD-Tagesthemen am Mittwochabend. In Deutschland sei die Auseinandersetzung mit dem Islamismus nun "nicht mehr naiv".
Das Hamburger Zentrum sei stets eine "Außenstelle der Islamischen Republik Iran" gewesen.
