Kabinett beschließt Strategie für internationale Digitalpolitik

    Computer-Nutzerin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Das Bundeskabinett hat eine neue Strategie für die Internationale Digitalpolitik der Bundesregierung verabschiedet. "Deutschland setzt sich für eine globale digitale Ordnung ein, die Demokratie und Freiheit, Wohlstand sowie Nachhaltigkeit und Resilienz fördert", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin. Man gebe sich nun "klare Leitlinien". Konkret beinhalte das unter anderem, die Grund- und Menschenrechte zu schützen, online wie offline für ein "globales, offenes, freies und sicheres Internet" einzutreten, menschenzentrierte und innovationsfreundliche Regeln für den digitalen Raum zu fördern sowie sichere Datenflüsse über Landesgrenzen hinweg zu unterstützen, so Hebestreit.

    Jedes Ressort soll die Strategie in seinem jeweiligen Verantwortungsbereich umsetzen. Die Strategie war vom Bundesverkehrsministerium vorgelegt worden. Ressortchef Volker Wissing (FDP) sagte zur Verabschiedung, dass das freie Internet "in Gefahr" sei. "Immer öfter kappen autoritäre Staaten den Zugang zum Netz, um unliebsame Meinungen zu zensieren und Bürger von Informationen abzuschneiden", so der FDP-Politiker. Netzsperren seien Angriffe auf die Menschenrechte, bei denen man nicht tatenlos zusehen werde.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1