Im Zentrum stehen die Einstellungen der Deutschen zum Sozialstaat, zu Klimaschutz und Migration. Insgesamt zeigen die Ergebnisse eine Verschiebung der gesellschaftlichen Mitte: Strengere Regeln bei der Migration, weniger steuerfinanzierte Sozialleistungen und weniger Vorrang für den Klimaschutz - dem stimmen heute mehr Menschen zu als noch vor vier Jahren. Am stärksten falle die Einstellungsverschiebung beim Thema Klimaschutz aus. Im Kontext aktueller innen- und außenpolitischer Krisen habe sich die gesamtgesellschaftliche Tendenz zur Priorisierung des Klimaschutzes gegenüber dem Wirtschaftswachstum stark abgeschwächt, heißt es in der Untersuchung.
Konrad-Adenauer-Stiftung dämpft Hoffnungen im Kampf um AfD-Wähler
Konrad-Adenauer-Stiftung (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Eine neue Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung dämpft die Hoffnung, zur AfD abgewanderte Wähler wieder für die Parteien der politischen Mitte zurückgewinnen zu können.
Der starke Zulauf zur AfD habe nicht für eine insgesamt moderatere AfD-Wählerschaft gesorgt, heißt es in der Studie mit dem Titel "Wachsende Unterschiede zwischen Wählerschaften", über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben) berichten. "Trotz steigender Umfragewerte sind die Positionierungen der AfD-Wählerschaft im Durchschnitt noch weiter nach rechts gewandert beziehungsweise verharren beim Themenbereich Zuwanderung in der bekannten Extremposition." Dies erschwere auch den Wechsel der AfD-Wähler zu "moderaten" Parteien.
Für die Studie wurden fünf Umfragen aus den Jahren 2020 bis 2024 ausgewertet.
