Kujat warnt vor Lieferung weitreichender Waffen an Kiew

    Taurus (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, warnt vor der Lieferung weitreichender westlicher Waffen an die Ukraine und einer Freigabe für den Einsatz gegen militärische Stellungen im russischen Kernland. "Wenn jetzt weitreichende Waffen geliefert werden, dann werden die Möglichkeiten der Ukraine, solche Ziele anzugreifen, die für Russland eine existenzielle Bedeutung haben, steigen - und damit auch das Risiko, dass dieser Krieg ausgeweitet wird", sagte Kujat der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Deshalb könne man nur davor warnen. Der Ukraine warf Kujat vor, zu versuchen, "auch den Westen mit in diesen Krieg hineinzuziehen". Ukrainische Angriffe auf Militärinfrastruktur im russischen Kernland stellten ein "enormes Risiko" dar, da das angegriffene russische Frühwarnsystem Teil des "nuklear-strategischen Gleichgewichts der beiden nuklearen Supermächte" Russland und USA sei, sagte Kujat der NOZ. Der Westen müsse aufpassen, nicht andauernd "neue rote Linien" zu überschreiten und schließlich an einen "Point of no Return" zu kommen.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1