Lemke will weitere "Schutzlücken" im digitalen Raum schließen

    Junge Leute beim Zocken (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) will weitere "Schutzlücken" im digitalen Raum schließen. "Besonders problematisch sind sogenannte `addictive designs`", sagte die für Verbraucherschutz zuständige Ministerin dem Fachdienst "Tagesspiegel Background". Konkret nannte sie "geradezu süchtig machende Gestaltungen", wie zum Beispiel die Möglichkeit des endlosen Scrollens durch Inhalte oder das automatische Abspielen von Videos auf Social-Media-Plattformen. "An solche Designpraktiken müssen wir ran", so Lemke. Derzeit prüfe das Ministerium, wie solche Lücken geschlossen werden könnten.

    Als weiteres Beispiel für manipulatives Design nannte sie die Cookie-Banner in Webbrowsern, bei denen nur die Möglichkeit "Alle Cookies akzeptieren" ins Auge springe. Auch beim Thema Künstliche Intelligenz brauche es möglicherweise strengere Regeln als die neue KI-Verordnung der EU, so Lemke weiter. Denn es wäre "naiv zu glauben, dass sich auch böswillige Akteure an die Transparenzverpflichtungen halten". Sie befürchtet, dass weiterhin sogenannte Deepfakes in Umlauf gebracht werden, auch wenn KI-generierte Inhalte eigentlich mit einem Wasserzeichen versehen werden müssten. Auch beim Energieverbrauch von KI-Anwendungen sollte es klarere Regeln geben.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1