Am Dienstag müsse ausgelotet werden, "ob es die Bereitschaft gibt, die Migrationsströme nach Deutschland substanziell zu reduzieren". Justizminister Marco Buschmann (FDP) wirft den Bundesländern Versäumnisse vor: "Im Bund-Länder-Gespräch muss alles auf den Tisch: alles, was der Bund tun kann, aber auch die Rolle der Länder. Geltendes Recht wird in unzähligen Fällen von den Ausländerbehörden der Länder nicht durchgesetzt. Das muss sich schleunigst ändern."
Linnemann: Asyl-Gipfel darf keine "Placebo-Veranstaltung" werden
Wohncontainer (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Vor dem Migrations-Gipfel mit der Bundesregierung macht die Union Zurückweisungen an der Grenze zur Bedingung für eine Einigung.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zu "Bild am Sonntag": "Um die illegale Zuwanderung zu stoppen, braucht es die konsequente Anwendung des Dublin-Prinzips, also die Zurückweisung an den Grenzen. Außerdem gilt, wer nicht hierbleiben darf, muss abgeschoben werden. Auf diesen Positionen werden wir bestehen."
Linnemann warnt: "Es darf keine Placebo-Veranstaltung werden. Es braucht jetzt konkrete Maßnahmen zur Beschränkung der illegalen Migration und nicht andauernd neue Arbeitskreise."
Unions-Fraktionsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) sagte der "Bild am Sonntag": "Für eine Placebo-Politik und ein Weiter-so stehen wir jedenfalls nicht zur Verfügung."
