NRW fordert vom Bund Nachbesserungen bei Kraftwerksstrategie

    Windräder am 05.10.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hat erneut die Kraftwerksstrategie des Bundes als unzureichend kritisiert. Man brauche genügend Reservekapazitäten, sagte Neubaur der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Da greift die Kraftwerksstrategie des Bundes derzeit leider zu kurz." Neubaur äußerte zwar Verständnis für die finanziellen Zwänge, vor denen der Bund stehe.

    "Trotzdem muss allen in Berlin klar sein, dass eine bundesweite Kraftwerksstrategie von etwas mehr als zehn Gigawatt allenfalls der Anfang sein kann. Wir werden weiter darauf pochen, dass in den kommenden Jahren deutlich draufgesattelt wird", sagte die Grünen-Politikerin. "Auch im Sinne Nordrhein-Westfalens." Unabhängig davon sollte der Bund nach Ansicht der Ministerin aber auch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bei seiner Strategie berücksichtigen und zusätzliche Anreize setzen, damit Steinkohlekraftwerke zu wasserstofffähigen Gaskraftwerken umgerüstet werden. "Ein weiterer Baustein sind landwirtschaftliche Biomasseanlagen. Die könnten zur Reserve hinzugerechnet werden und mit ihrer Leistung dann ins Netz gehen, wenn es notwendig ist", verlangte Neubaur.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1