NRW-SPD lehnt Wüsts "Allianz der Mitte"-Forderung ab

    Hendrik Wüst (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Auf die Forderung von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nach einer "Allianz der Mitte" zur Begrenzung der Migration hat die nordrhein-westfälische SPD mit Ablehnung reagiert. "Er redet immer nur, aber selbst nimmt er nichts in die Hand", sagte der Chef der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Ott, der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Er frage sich, wo das Engagement von Wüst gewesen sei, als 22.000 Erzieher, Eltern und Pflegekräfte vor dem Landtag für ihre Sache demonstriert hätten: "Da stand sie - die Mitte der Gesellschaft, aber sie wartet bis heute vergeblich auf die Unterstützung ihrer Landesregierung." Damals hätte man "sofort eine Allianz für diese Mitte schmieden können, doch von Hendrik Wüst kam dazu gar nichts". Politik dürfe nicht nur auf die schauen, die am lautesten schreien, sagte Ott.

    "Die wirklich Benachteiligten in unserem Land sind nicht die, die Trecker oder Lokomotive fahren. Es sind die Kinder, die morgens früh hungrig in die Schule und Kita gehen, wenn sie überhaupt auf hat. Was tut der Ministerpräsident, um sich für sie einzusetzen? Stattdessen befeuert er noch die Themen der AfD." Gegen letztere solle Wüst besser klare Kante zeigen.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1