Österreich verteidigt Unterschrift unter Gaza-Erklärung

    Beate Meinl-Reisinger (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Österreich hat seine Unterschrift unter eine Erklärung von insgesamt 28 Staaten verteidigt, in der ein sofortiges Ende des Krieges in Gaza gefordert wird. Österreich stehe an der Seite Israels, sagte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger der "Welt am Sonntag", man verstehe den Kampf des jüdischen Staates "gegen die existenziellen Bedrohungen von außen". Gleichzeitig betonte die Vorsitzende der liberalen Partei Neos: "Wir müssen als Freunde Israels der Regierung in Jerusalem jetzt auch sagen: Wir können die humanitäre Lage in Gaza so nicht mehr hinnehmen. Das humanitäre Völkerrecht in Gaza muss uneingeschränkt eingehalten werden." Dazu gehöre aber auch "ganz wesentlich" die Freilassung der verbliebenen israelischen Geiseln und das Ende der Terrororganisation Hamas. "Das Fenster für Frieden in der Region ist jetzt aus unterschiedlichen Gründen offen. Israel sollte diese Chance ergreifen", sagte Meinl-Reisinger. Deutschland hat ebenso wie die USA die Gaza-Erklärung nicht unterschrieben.

    Das hat eine innenpolitische Kontroverse innerhalb der Bundesregierung ausgelöst, Teile der SPD kritisierten die fehlende Unterstützung für die Erklärung.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1