"Zudem ist eine Klarnamen-Pflicht und ein konsequenteres Meldewesen notwendig." Steiniger warnte: "Tiktok wird immer mehr zu einer Gefahr für unsere Demokratie. Viele landen schnell in einem Rabbit Hole, aus dem sie nicht mehr herauskommen." Steiniger betreibt seit drei Jahren einen Tiktok-Account. Die Unionsfraktion hat im Dezember ihren Kanal gestartet.
Rufe aus CDU nach "schärferer Regulierung" von Tiktok
Junge Frauen mit Smartphone (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
CDU-Bundesvorstandsmitglied Johannes Steiniger fordert eine "schärfere Regulierung" der Kurzvideo-Plattform Tiktok und schlägt als letztes Mittel ein Verbot der App vor. "Wenn hier nichts passiert, muss auch das Instrument des Tiktok-Verbots auf den Tisch", sagte der CDU-Politiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Der Bundestagsabgeordnete pocht unter anderem auf Faktenchecks unter Beiträgen und eine Klarnamen-Pflicht. "Faktenchecks direkt unter Videos würden die Verbreitung von Halbwahrheiten unterbinden. Der Algorithmus muss so umgebaut werden, dass Videos aus dem ganzen politischen Spektrum gezeigt werden", ergänzte der Christdemokrat.
