Rufe nach UNRWA-Auflösung werden lauter

    Gazastreifen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Hessens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales, Manfred Pentz (CDU), ruft wegen der Entdeckung eines Hamas-Tunnels unter dem Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA nach harten Konsequenzen. "Mir kann man nicht weismachen, dass der Bau einer Kommandozentrale direkt unter dem UNRWA-Hauptquartier keiner mitbekommen hat", sagte Pentz der "Bild". Das UNRWA sei "nicht mehr reformfähig", fügte er hinzu. "Wer in einem dicht besiedelten Gebiet und mit knapp 12.000 Beschäftigten nicht bemerkt haben will, dass unter seinem eigenen Hauptquartier eine terroristische Kommunikations- und Terrorzentrale aufgebaut wurde, der schadet dem Frieden in der ganzen Region", so der Christdemokrat. Pentz forderte in der "Bild": "Wenn nicht mehr zwischen humanitärer Hilfe und Terrorunterstützung unterscheiden kann, dann müssen Konsequenzen gezogen werden. Die Absetzung des UNRWA-Chefs ist dabei genauso überfällig wie eine Auflösung des gesamten Hilfswerks. Mit deutschen und europäischen Mitteln darf Terror weder unterstützt noch toleriert werden."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1