SPD stellt neuen Staatssekretär im Bildungsministerium infrage

    Bundesministerium für Bildung und Forschung (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Nach der Enthüllung interner Chats aus dem Bundesbildungsministerium in der Fördergeld-Affäre sieht auch der Koalitionspartner SPD die Berufung des neuen Staatssekretärs Roland Philippi im FDP-geführten Ministerium kritisch. "Die dargestellte Überlegung von politischer Einflussnahme auf Förderentscheidungen und Gesinnungsprüfung ist befremdlich", sagte der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD, Oliver Kaczmarek, dem "Tagesspiegel". Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dürfe an der Besetzung des Staatssekretärs nicht festgehalten werden. Kaczmarek fügte hinzu: "Ministerin Stark-Watzinger ist in der Verantwortung, für Klarheit zu sorgen. Die Wissenschaft darf nicht noch mehr Vertrauen in das Ministerium verlieren."

    Für die SPD sei klar: "Die Wissenschaftsfreiheit ist nicht verhandelbar". Dieser Grundsatz dürfe "nicht mal ansatzweise" infrage gestellt werden.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1