Stanford-Historiker fordert "glaubwürdige europäische Abschreckung"

    Bundeswehr-Panzer "Leopard 2" (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Der schottische Historiker Niall Ferguson mahnt die Deutschen und alle Europäer, angesichts der Lage in der Ukraine und weiterer Krisen stärker aufzurüsten. "Es braucht eine glaubwürdige europäische Abschreckung", sagte der Stanford-Professor dem Magazin "Stern". "Die Deutschen - und alle Europäer - müssen dringend darüber beraten, wie sie ihre Armeen modernisieren und stärken." Die relative Ruhe nach dem Ende des Kalten Krieges sei vorbei.

    "Nicht nur, weil wir es mit einem wiedererstarkten Russland im Osten zu tun haben. Sondern auch, weil die USA klar signalisieren, dass sie nicht mehr bereit sind, den Löwenanteil der Ausgaben für Europas Sicherheit zu tragen." Dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der sich aktuell erneut um das Amt bewirbt, bescheinigt Ferguson "eine recht erfolgreiche Außenpolitik". Trump habe die nationale Sicherheitsstrategie gegenüber China verschärft und den Iran deutlich stärker unter Druck gesetzt als die Biden-Regierung. Fergusons Schlussfolgerung: "Eine Konsequenz eines neuerlichen Trump-Sieges könnte sein, dass Amerikas Außenpolitik die Fähigkeit zu wirksamer Abschreckung zurückgewinnt, die sie unter Biden verloren hat."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1