Wagenknecht weist Einmischungsvorwürfe zurück

    Sahra Wagenknecht (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    BSW-Chefin Sahra Wagenknecht weist Vorwürfe zurück, sich zu sehr in die Regierungsverhandlungen der Länder einzumischen. Man werde sich ein elementares Thema wie Krieg und Frieden nicht "wegverhandeln" lassen, sagte Wagenknecht dem Radiosender MDR Aktuell. Würde man das zulassen, würde man "auch in allen anderen Punkten wenig erfolgreich sein", weil die anderen Parteien einen dann "auch nicht mehr ernst" nehmen würden. Mit Blick auf das Stocken der Verhandlungen in Thüringen sagte sie, dass die Forderungen zu einem Friedenspassus im Koalitionsvertrag eine Entscheidung des Landesvorstandes seien. Sie verstehe "dieses Theater, das da inszeniert wird", nicht.

    Der Einwand sei nicht primär von ihr gekommen. Es handele sich in den strittigen Punkten auch nicht um "Maximalpositionen", so Wagenknecht. "Das wird zwar in der Presse gern behauptet, aber es stimmt schlicht und ergreifend nicht, sondern das, was wir vorgelegt haben, ist schon eine Brücke." Es gebe auch "Anknüpfungspunkte", aber man bestehe auf Aussagen zu den geplanten Raketenstationierungen sowie Waffenlieferungen, so die BSW-Vorsitzende.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1