Aktienrückkäufe bei den Dax-Konzernen auf Rekordhöhe

    Frankfurter Börse (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Die 40 Dax-Konzerne wollen 39 Milliarden Euro ausgeben, um eigene Aktien an der Börse aufzukaufen. Allein in diesem Jahr dürften nach Berechnungen des "Handelsblatts" für die Rekordsumme von etwa 20 Milliarden Euro Aktien vom Markt genommen werden. Das geht aus den Bilanzen der Unternehmen und entsprechenden Ankündigungen hervor. 18 der 40 Dax-Konzerne erwerben derzeit eigene Anteilsscheine.

    Zwölf davon beabsichtigen, dafür mehr als eine Milliarde Euro aufzuwenden. Die größten Programme laufen bei Siemens und der Deutschen Post (DHL) mit jeweils sechs Milliarden Euro, gefolgt von SAP und Mercedes mit jeweils fünf Milliarden Euro. Die Zeiträume der Programme sind dabei unterschiedlich lang. Aktienrückkäufe verringern Liquidität, die angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen vielleicht schon bald wieder benötigt wird. Schließlich drohen den Unternehmen Ertragseinbußen, weil höhere Zölle Produkte verteuern und weniger wettbewerbsfähig machen. Bei Anlegern sind Rückkäufe beliebt, weil sie das Angebot an Aktien verknappen. Damit verteilen sich künftige Gewinne und Dividenden auf weniger Anteilsscheine. Beide Effekte treiben üblicherweise den Kurs.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1