Dax am Mittag wieder im Minus - politische Lage verunsichert

    Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Nach einem schwachen Plus zu Beginn des Handelstags ist der Dax zum Montagmittag hin abgesackt. Gegen 12:30 wurde der Leitindex mit rund 22.820 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,8 Prozent zum Handelsschluss am Freitag entspricht. Porsche führte am Mittag entgegen dem Trend mit Gewinnen den Leitindex an, gefolgt von Bayer und Symrise. Am Ende der Liste standen Siemens Energy, Heidelberg Materials und Infineon mit den größten Abschlägen. "Die Investoren finden derzeit kaum Kaufargumente, um die zuletzt begonnene Kursrallye weiter vollziehen zu können", sagte der Börsenanalyst Andreas Lipkow.

    "Das Sondervermögen von 500 Milliarden Euro muss erst bestätigt werden und kann im Zweifel noch durch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gekippt werden." Die politische Lage in Deutschland sei demnach nicht so robust, wie es auf den ersten Blick den Anschein mache. "Das sorgt für etwas Verunsicherung und kann in der weiteren Folge zu erheblichen Kurskorrekturen bei den Aktien führen, die zuletzt stark davon profitiert hatten", so der Experte. Die europäische Gemeinschaftswährung war am frühen Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0864 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9205 Euro zu haben. Auch der Ölpreis stieg minimal: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 70,44 US-Dollar; das waren 8 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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