Uniper hält an Biozid-Einsatz auf LNG-Terminal fest

    Schwimmendes LNG-Terminal in Wilhelmshaven (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Der umstrittene Biozid-Einsatz zur Reinigung von Deutschlands erstem LNG-Terminal vor Wilhelmshaven wird erst einmal weitergehen. Das berichtet die "Neuen Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf ein bislang unveröffentlichtes Konzept des Betreibers Uniper. Demnach soll das Rohrsystem auf der "Höegh Esperanza", auf der LNG zu Erdgas umgewandelt wird, weiter mit Chlor gereinigt werden.

    Das Biozid wird aus salzigem Seewasser gewonnen und anschließend in die Jade eingeleitet. Umweltschützer kritisieren das Vorgehen in der Nähe des Wattenmeeres. Das Vorgehen ist von den Behörden in Niedersachsen genehmigt. Sie hatten Uniper allerdings aufgetragen, ein Minimierungskonzept vorzulegen. Laut "NOZ" stellt der Konzern darin fest, dass es derzeit keine Alternative gebe, die sinnvoll auf der "Esperanza" eingesetzt werden könne. Allerdings soll eine Umstellung des Biozid-Einsatzes auf eine sogenannte Stoß-Chlorierung ab kommendem Jahr getestet werden. Dabei soll nicht mehr dauerhaft Chlor eingesetzt werden, sondern, wenn möglich, nur dann, wenn Muscheln oder Seepocken wachsen. Damit könnte die Menge des eingesetzten Chlors um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, hieß es.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1