Finanzamt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Bund und Länder haben in Deutschland im Oktober weniger Steuern eingenommen als im Vorjahr. Unterm Strich sank das gesamte Steueraufkommen um 0,6 Prozent, heißt es im neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, der am Dienstagmorgen veröffentlicht wird. Während die Einnahmen aus der Umsatzsteuer - im Oktober und auch auf Jahressicht der größte Einzelposten - um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zulegten, gab es bei der Lohnsteuer - der zweitwichtigsten Steuer - nach Abzug der Kindergelderstattung ein dickes Minus von 8,3 Prozent, und brutto immerhin noch "um rund 4,5 Prozent", wie es hieß; Der relativ starke Rückgang sei durch eine starke Vergleichsbasis verursacht worden, die maßgeblich mit der Versteuerung der aus Lohnsteueraufkommen vom September 2022 ausgezahlten Energiepreispauschale (EPP) zusammenhängen dürfte, so das Ministerium.

    Wallstreet in New York / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 35.151 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.547 Punkten 0,7 Prozent stärker, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 16.027 Punkten 1,2 Prozent im Plus.

    Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Zum Wochenstart hat der Dax größtenteils leichte Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.901 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Besonders starke Einbußen mussten die Aktien von Bayer hinnehmen, die um über 17 Prozent einbrachen.

    Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Dax hat am Montag nach einem schwachen Start und einem kurzen Ausflug ins Plus bis zum Mittag wieder nachgelassen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 15.885 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

    Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Börse in Frankfurt ist am Montag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.895 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste standen Siemens Energy, Zalando und Adidas entgegen dem Trend im Plus.

    Filiale von Lidl (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, will verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzen. Man werde die KI des deutschen Start-ups Aleph Alpha künftig in "zahlreichen Gebieten" einsetzen, sagte Christian Müller, Co-CEO der neuen Digitalsparte des Unternehmens, dem Wirtschaftsmagazin "Capital". KI werde unter anderem bei der Logistik helfen - hier gehe es vor allem darum, Warenbestände zu managen und dabei Faktoren wie regionale Feiertage oder Großereignisse zu antizipieren und in die Bedarfsprognose miteinfließen zu lassen, so Müller.

    Siemens (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Siemens und SAP wollen eine Datenplattform für die Vernetzung der fertigenden Industrie aufbauen. Die Dax-Konzerne haben unter dem Arbeitstitel Factory-X einen Projektvorschlag erarbeitet, um Förderung vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) zu erhalten: "Es wird erwartet, einen hoffentlich positiven Bescheid für einen Projektstart Anfang 2024 zu bekommen", erklärten sie auf Anfrage des "Handelsblatts". Factory-X soll Teil von Manufacturing-X sein; in dieser Initiative wollen Unternehmen und Verbände mit Unterstützung des Staates eine branchenübergreifende Plattform für den unternehmensübergreifenden Datenaustausch in der Industrie aufbauen.

    Kraftwerk (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland sind im Oktober weiter deutlich gesunken. Sie waren um 11,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Im September hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -14,7 Prozent gelegen - das war der stärkste Rückgang im Vorjahresvergleich seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949.

    Stahlproduktion (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die IG Metall warnt Wirtschaft und Politik davor, Deutschland durch Vorwürfe der Bequemlichkeit immer tiefer zu spalten. "Aussagen zur mangelnden Leistungsbereitschaft tragen nur dazu bei, die Gesellschaft stärker zu polarisieren", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer für die nordwestdeutsche Stahlindustrie, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Manche Menschen seien der Meinung, Work-Live-Balance sei ein Schimpfwort, dabei sei das Gegenteil richtig: Deutschland sei "kein Land, in dem sich alle ausruhen, die Arbeit ist hoch getaktet", sagte der Gewerkschafter.

    Baustelle (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Angesichts des nicht gesicherten Fortbestehens staatlicher Bauförderungsmaßnahmen warnt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), vor schwerwiegenden Folgen für die Baubranche. Der Wohnungsbau werde "zum Erliegen" kommen, falls die Förderung wegbreche, sagte er der "Bild" (Montagsausgabe). "Wenn es so weitergeht, werden wir im Jahr 2024 keine 250.000 und 2025 noch weniger Wohnungen bauen, obwohl wir 400.000 pro Jahr brauchen."

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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