Historiker vermutet in SPD-Russlandpolitik Interessenkonflikte

    SPD-Parteitag (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Der Historiker Jan Claas Behrends glaubt, dass persönliche Interessenkonflikte von aktiven SPD-Politikern mitverantwortlich für die schleppende Aufarbeitung der Parteipolitik gegenüber Russland sind. "Es gibt Politiker, die schon aus biografischen Gründen wenig Interesse an einer Aufarbeitung haben. Sie stehen auf der Bremse", sagte Behrends dem Nachrichtenportal T-Online. "Ich schätze auch, dass Fälle wie der von Stephan Kohler lediglich die Spitze des Eisbergs sind." Stephan Kohler, der ehemalige Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena), hatte 2015 kurz nach seinem Ausscheiden aus der Agentur Geschäfte mit einem Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgenommen.

    Unterstützung erhielt er dabei von seinem engen Freund und damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, wie T-Online Mitte April berichtet hatte. Die Geschäfte mit dem ehemaligen russischen Energieminister Sergei Schmatko umfassten demnach auch ein Millioneninvestment in Weißrussland.

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1