SPD schließt höhere Verteidigungsausgaben nicht aus

    Bundeswehr-Panzer "Leopard 2" (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

    Angesichts der Wiederwahl Donald Trumps schließt Miersch einen weiteren Anstieg der Verteidigungsausgaben nicht aus. "Schon die zwei Prozent zu erreichen, wird schwer genug", sagte Miersch dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Aber es ist nichts ausgeschlossen. Angesichts der anstehenden Präsidentschaft von Donald Trump kann es ein, dass noch viel mehr auf Europa zukommt."

    Deutsche Truppen in die Ukraine zu schicken, um einen Waffenstillstand zu überwachen, kann sich Miersch hingegen "derzeit nicht vorstellen. Wir müssen erst einmal zu Verhandlungen kommen und dann müssen wir die Lage bewerten". Sanktionserleichterungen für Russland schloss Miersch für den Fall, dass Putin Verhandlungsbereitschaft zeigt, dagegen nicht aus. "Wir werden eine neue Dynamik sehen, sobald Trump im Amt ist. Aber noch ist alles Spekulation." Dass Deutschland nach Ende des Krieges wieder Pipelinegas aus Russland bezieht, "ist im Moment für mich nicht vorstellbar", sagte Miersch. "Eine wichtige Lehre muss sein, dass wir bei der Energieversorgung unabhängig werden und den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben müssen."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1