Mahnwache vor der Synagoge (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Das Bundesinnenministerium unter Nancy Faeser (SPD) zeigt sich alarmiert über zunehmend offen geäußerten Antisemitismus unter türkischen Rechtsextremen in Deutschland. So posteten und teilten Vertreter türkisch-rechtsextremistischer Dachverbände in den sozialen Medien Beiträge, "in denen die Angriffe der Hamas auf Israel unterstützt werden, die israelischen Gegenangriffe verurteilt und die Politik der Bundesregierung kritisiert wird, zum Beispiel als Komplizenschaft `am größten Völkermord des 21. Jahrhunderts`", heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen. Stark wahrnehmbar seien Aktivisten aus der eher lose organisierten, nationalistischen "Ülkücü"-Bewegung.

    Zoll (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls kann Fahrzeiten von Lkw-Fahrern nicht direkt kontrollieren, weil es an der nötigen Ausstattung fehlt. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums (BMF) auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Pascal Meiser (Linke) hervor, über die der "Spiegel" berichtet. Seit Ende August müssen EU-weit in neu zugelassenen Lkw intelligente Fahrtenschreiber der zweiten Generation eingebaut werden, etwa um Grenzübertritte zu erfassen.

    Computer-Nutzer (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Eine prorussische Hackergruppe hat dazu aufgerufen, Websites deutscher Behörden und Unternehmen anzugreifen: "Lasst uns deutsche Internetportale zerstören", hieß es am 1. November in einem reichweitenstarken Telegram-Kanal mit mehr als 57.000 Followern. Bei den Angreifern handelt es sich laut "Spiegel" um eine Gruppierung namens "NoName057(16)", die sich auf Überlastangriffe (DDoS) spezialisiert hat. Die Gruppe sei kurz nach Kriegsbeginn im März 2022 erstmals auf Telegram aufgetaucht.

    Bundesnachrichtendienst (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) darf trotz antisemitischer und sexistischer Entgleisungen im Dienst bleiben. Das geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor, das im März veröffentlicht wurde und über das der "Spiegel" berichtet. Kolleginnen und Kollegen hatten über zahlreiche solcher Äußerungen des Mannes berichtet.

    Geschäftsfrauen mit Smartphone (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Immer mehr Nutzer verlassen die Plattform Twitter, das neuerdings "X" heißen soll - während das Projekt Bluesky von Twitter-Gründer Jack Dorsey weiter stetig wächst und sich zum schärfsten Konkurrenten mausert. Am Freitag dürfte der "blaue Himmel" die Marke von zwei Millionen registrierten Nutzern knacken, wie aus Statistiken der Plattform hervorgeht. Die Nutzerzahl hat sich damit innerhalb von knapp zwei Monaten verdoppelt und verzeichnet aktuell über 60.000 Anmeldungen pro Tag - die nächste Million würde damit nur etwas mehr als zwei Wochen auf sich warten lassen.

    Claus Weselsky (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Deutschen Bahn sind Streiks innerhalb der Weihnachtsferien nicht auszuschließen. Die Gewerkschaft habe den Vorschlag der Bahn nach einer "vollumfänglichen Friedenspflicht" für die nächsten Wochen abgelehnt, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag dem ARD-Morgenmagazin. Da die Bahn keine Bereitschaft signalisiert habe, über die Kernforderung der Lokführer nach einer 35-Stunden-Woche zu verhandeln, werde man die "Denkprozesse" des Bahnvorstandes "ein Stück weit beschleunigen müssen", so Weselsky.

    Jugendliche auf einer Parkbank mit Bier (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuter Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, geht in Deutschland weiter zurück und ist 2022 auf den niedrigsten Stand seit 2001 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren im Jahr 2022 gut 11.500 junge Menschen im Alter von 10 bis 19 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einer Klinik. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Jahr 2021 (11.700 Fälle) und 43,1 Prozent weniger als vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Jahr 2019 (20.300 Fälle).

    Junge Leute vor einer Universität (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Jüdische Studierendenunion hat Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) aufgefordert, dem zunehmenden Antisemitismus an deutschen Universitäten infolge des Terrorangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel entgegenzutreten. Das ergibt sich aus einem Brief der JSUD an die Ministerin, über den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Freitagausgaben) berichten. Darin heißt es: "In den vergangenen Wochen erreichten uns jeden Tag neue Berichte von jüdischen Studierenden, die sich an deutschen Universitäten nicht mehr angstfrei bewegen können. Bis zum heutigen Tag haben wir dutzende Berichte junger Jüdinnen und Juden sammeln können, die am Campus verbalen Angriffen und physischen Bedrohungen ausgesetzt sind. Sie berichten von Terror-Relativierung und Verherrlichung seitens Studierender und Universitätsangestellter."

    Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, wirbt für ein "faktisches Alkoholverbot" im Straßenverkehr. "Sowohl Alkohol als auch Drogen haben im Straßenverkehr nichts verloren", sagte er Ippen-Media. In Deutschland sind im Straßenverkehr aktuell 0,5 Promille erlaubt, für Fahranfänger gilt eine Promillegrenze von 0,0. "Das müsste man ausweiten auf alle, für immer."

    Polizeiwagen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    An einer Schule im badischen Offenburg ist es am Donnerstag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Ein Schüler stehe im dringenden Verdacht, gegen 12 Uhr an der Bildungseinrichtung in der Nordstadt einen Mitschüler mit einer Schusswaffe verletzt zu haben, teilte die Polizei mit. Der Tatverdächtige sei festgenommen werden.

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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