Friedrich Merz und Jens Spahn am 06.05.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Nachdem CDU-Chef Friedrich Merz im ersten Wahlgang für die Wahl zum Bundeskanzler gescheitert ist, suchen die Fraktionen der geplanten schwarz-roten Koalition nach der nötigen Mehrheit und einem neuen Termin, während aus der Opposition scharfe Kritik kommt. Wirtschaftswissenschaftlerinnen warnen derweil vor den Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung.

    Markus Söder am 05.05.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    CSU-Chef Markus Söder hat sich gegen ein AfD-Verbotsverfahren ausgesprochen. "Ich rate zunächst mal, diesen Bericht genau zu lesen", sagte Söder den Sendern RTL und ntv am Dienstag.

    Cem Özdemir (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der geschäftsführende Agrar- und Forschungsminister Cem Özdemir (Grüne) hat auf eine schnelle Wiederholung der gescheiterten Kanzlerwahl im ersten Wahlgang gedrungen. "Ich hoffe, dass dieser Betriebsunfall schnell korrigiert werden kann durch einen späteren Wahlgang und dass sowohl die CDU/CSU als auch die SPD-Fraktion jetzt schnell klären, dass die Reihen geschlossen sind", sagte Özdemir der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).

    Jens Spahn, Friedrich Merz, Alexander Dobrindt am 06.05.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    CDU-Chef Friedrich Merz ist im ersten Wahlgang für die Wahl zum Bundeskanzler gescheitert. Merz erhielt am Dienstagvormittag 310 Ja-Stimmen, 307 Abgeordnete stimmten gegen ihn und drei enthielten sich. Eine Stimme war ungültig, neun Stimmen wurden nicht abgegeben.

    CDU-Chef Friedrich Merz hat im ersten Wahlgang nicht die nötige Mehrheit für die Wahl zum Bundeskanzler erhalten. Merz erhielt am Dienstagvormittag 310 Ja-Stimmen, 307 Abgeordnete stimmten gegen ihn und drei enthielten sich. Eine Stimme war ungültig, neun wurden nicht abgegeben.

    Friedrich Merz und Christian Dürr im letzten Bundestag (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der voraussichtliche nächste FDP-Parteivorsitzende, Christian Dürr, würde Friedrich Merz (CDU) bei der Wahl zum Bundeskanzler nicht unterstützen. "Nein, ich würde ihn tatsächlich nicht wählen", sagte Dürr dem Nachrichtenmagazin Politico.

    Elisabeth Kaiser (Archiv) ist designierte Ostbeaufragte der Bundesregierung / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Thüringens SPD-Landesvorsitzender Georg Maier hat die schwarz-rote Koalition angesichts der aus Thüringen stammenden Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser (SPD) aufgefordert, gegen die ökonomischen und sozialen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland anzugehen. "Es geht jetzt darum, die Strukturdefizite Ostdeutschlands zu adressieren, um Ansiedlungen von Unternehmen zu werben und die soziale Schere zwischen Ost und West zum Thema zu machen: die Lohnlücke, die Rentenlücke und die Unterschiede bei den Vermögen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). "Elisabeth Kaiser wird ihre Finger da sehr stark in die Wunde legen. Das brauchen wir auch."

    Alice Weidel und Tino Chrupalla am 05.05.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die AfD fällt nach der Einstufung als "rechtsextremistisch" durch das Bundesamt für Verfassungsschutz leicht in der Wählergunst. Das berichtet die "Bild" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf den aktuellen Meinungstrend des Instituts Insa.

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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