Christian Lindner am 06.06.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Düsseldorfer Parteienrechtlerin Sophie Schönberger hält die vom FDP-geführten Bundesfinanzministerium geschalteten Werbeanzeigen für die Schuldenbremse für verfassungsrechtlich unzulässig. Die Regierung dürfe "grundsätzlich nur sachlich über ihre Arbeit informieren", aber keine Werbung für bestimmte parteipolitische Positionen machen, sagte Schönberger dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Dies gelte umso mehr, je näher eine für die Regierung entscheidende Wahl rücke, fügte sie mit Blick auf die Europawahl am Sonntag hinzu.

    Martin Schirdewan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Martin Schirdewan, Mitglied des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzender der Fraktion der Linken, hat den Einfluss der Wirtschaftslobby auf die EU-Politik scharf kritisiert. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal Watson fordert er, das Vorgehen schnellstmöglich einzudämmen.

    Kevin Kühnert (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert legt nach der Rede des Bundeskanzlers Wert auf die Feststellung, dass sich die Forderung von Olaf Scholz (SPD) nicht allgemein auf straffällige Afghanen oder Syrer bezieht, sondern ausschließlich auf "schwere" Straftäter. "Uns ist wichtig, dass wir die Abschiebung, die dort jetzt diskutiert wird, auf schwere Straftäter begrenzen", sagte Kühnert dem TV-Sender "Welt" am Donnerstag.

    Bijan Djir-Sarai (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat sich nach der Regierungserklärung von Kanzler Olaf Scholz hinter dessen Ankündigungen zu Abschiebungen von Straftätern nach Afghanistan und Syrien gestellt. "Der Bundeskanzler sieht die Lage genauso realistisch wie die FDP", sagte Djir-Sarai dem "Spiegel" am Donnerstag.

    Nord-Stream-Anbindungsleitung EUGAL (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Unionsfraktion hat sich offen für eine Untersuchung der Energiepolitik der Regierungen unter der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gezeigt. "Wenn sich die Ampel einig wird, kann sie mit ihrer Mehrheit jederzeit eine parlamentarische Aufarbeitung beschließen", sagte der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe) in Berlin. "Wir sehen dem sehr gelassen entgegen."

    Pro-Ukraine-Demo (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Historiker Heinrich August Winkler hat das starre Festhalten an der Schuldenbremse in einer Zeit großer Herausforderungen als Sicherheitsrisiko für Deutschland bezeichnet. "Wenn es zu einer Zuspitzung in der Ukraine kommen sollte, wäre es fatal, wenn wir sagen müssten: Wir haben die Schuldenbremse gerettet und die Ukraine verloren", sagte Winkler der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe).

    Windrad-Bau (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Bundestag hat den Weg für schnellere Genehmigungsverfahren für Windräder auf den Weg gebracht. Für eine entsprechende Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes votierten am Donnerstag in namentlicher Abstimmung 377 Abgeordnete. Auf der Gegenseite gab es 258 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen.

    Nancy Faeser und Olaf Scholz am 06.06.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will die Pläne von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für ein härteres Vorgehen gegen schwerkriminelle Straftäter und Gefährder zeitnah umsetzen. "Was der Bundeskanzler heute gesagt hat, setzen wir schnell um", sagte Faeser den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Islamistische Hetzer, die geistig in der Steinzeit leben, haben in unserem Land nichts zu suchen."

    Martin Schirdewan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Linke will in einem Organklageverfahren am Bundesverfassungsgericht gegen die Werbung des Bundesfinanzministeriums für die Schuldenbremse vorgehen. "Das Festhalten an der Schuldenbremse wird immer mehr zu einem ideologischen Projekt der FDP und erhält nun auch noch Schützenhilfe aus dem Finanzministerium durch eine teure Werbekampagne", sagte Parteichef Martin Schirdewan dem ARD-Hauptstadtstudio.

    Nancy Faeser am 06.06.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Nach der Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), in der er am Donnerstag Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien angekündigt hat, will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) diese Pläne schnell verwirklichen.

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