BDI-Präsident Siegfried Russwurm (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm ist zwar erst einmal zufrieden mit dem Strompreispaket, hält das aber nur für eine erste Sofortmaßnahme. "Wir müssen dieses Thema Energiewende noch mal wirklich durchrechnen", sagte Russwurm am Donnerstag dem TV-Sender "Welt". "Und weil manche Sachen länger dauern, zum Beispiel der Zubau von Erneuerbaren, aber auch der Aufbau der Infrastruktur, ging es ja in den letzten Monaten ganz heftig darum: Was kann man denn kurzfristig tun, damit es zum Überleben hilft? Und so verstehen wir die heutigen Aussagen und Entscheidungen."

    Strommast (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Vorstandschef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, hat sich enttäuscht gezeigt von den Plänen der Ampel-Koalition zur Senkung der Strompreise in der Wirtschaft. "Der Kompromiss der Koalition hilft der Koalition sehr, den Unternehmen insbesondere in unserer Branche kaum", sagte Kullmann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe). "Die Daumenschrauben nicht weiter anzuziehen, nimmt keinen Schmerz, sondern fügt nur keinen weiteren hinzu."

    Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.353 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. "Das heutige Plus im Dax lässt sich auch auf die Einigung der Bundesregierung auf einen subventionierten Industriestrompreis zurückführen", kommentierte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets den Handelstag.

    Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Dax ist am Donnerstag nach einem eher schwachen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 15.290 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste befanden sich die Aktien von Merck, BASF und Sartorius.

    Lok auf Gleisanlage (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    In Berlin hat am Donnerstag die erste Tarifverhandlungsrunde zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begonnen. Die Bahn legte zum Auftakt ein Angebot vor, welches nach Unternehmensangaben "rund elf Prozent Lohnerhöhung" sowie "bis zu" 2.850 Euro Inflationsausgleichsprämie vorsieht. Die Laufzeit solle sich an den bisherigen Verträgen mit der GDL orientieren - zuletzt waren es 32 Monate.

    Strand (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Vereinheitlichung des Rentensystems führt offenbar dazu, dass Renten-Beitragszahler in Ostdeutschland schlechter gestellt sind als früher. Das ergaben Berechnungen des Ifo-Instituts Dresden, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Im Jahr 2018 habe ein Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Einkommen Ost eine Anwartschaft auf 37,60 Euro Rente im Monat für jeden Rentenpunkt erworben, inzwischen seien es nur noch 31,51 Euro im Monat für jeden Rentenpunkt, sagte der stellvertretende Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, Joachim Ragnitz.

    Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.225 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag.

    Bahn-Zentrale (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Deutsche Bahn geht pessimistisch in die erste Runde der Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). "Die Ausgangslage ist schwierig", sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler am Donnerstag zum Start der Verhandlungen in Berlin. "Wir haben Forderungen der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer auf dem Tisch liegen, die ein Volumen von über 50 Prozent ausmachen."

    Lokführer unterhalten sich am Gleis / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) pocht zu Beginn der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn auf eine Absenkung der Arbeitszeit. "Ohne Arbeitszeitabsenkung wird es kein Tarifabschluss geben", sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag in Berlin. "Deswegen stehen die Zeichen ein Stück weit auf Auseinandersetzung, aber wir werden sehen, was am ersten Verhandlungstag kommt."

    Commerzbank-Filiale (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Commerzbank will nach schlechten Ergebnissen in der jüngsten Mitarbeiterumfrage ihre Vergütungsregeln für den Vorstand ändern. Das Management wolle der Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden künftig einen höheren Stellenwert einräumen, sagte Vorstandschef Manfred Knof dem "Handelsblatt". "Wir sind im Dialog mit dem Aufsichtsrat, dass beide Themen auch bei der variablen Vergütung des Vorstands künftig eine gewichtigere Rolle spielen."

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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