Alter Mann und junge Frau (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Vorsitzende der fünf Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, fordert zur Lösung der Haushaltskrise eine höhere Erbschaftsteuer. "Eine maßvolle Besteuerung des Erbes, egal ob Betrieb, Eigenheim oder Geldvermögen, ist gerecht", sagte die Wirtschaftsprofessorin der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Schließlich hat der Erbe nichts für dieses Geschenk geleistet."

    Monika Schnitzer (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Vorsitzende der fünf Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, spricht sich für einen Ukraine-Soli zur besseren Unterstützung des von Russland überfallenen Landes aus. "Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen", sagte die Wirtschaftsprofessorin der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Ein Ukraine-Soli als Aufschlag auf die Einkommensteuer für die militärische Hilfe wäre eine mögliche Antwort auf diese Herausforderung. Das ist nicht populär. Aber schließlich geht es in diesem Krieg auch um unsere Freiheit", so Schnitzer.

    Janine Wissler (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Vorsitzende der Linken, Janine Wissler, hat Verständnis für die geplanten Proteste der niedergelassenen Ärzte nach Weihnachten geäußert und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisiert. "Die Aufforderung von Gesundheitsminister Lauterbach an die Hausärzte, ihre Patienten zwischen den Jahren `nicht im Stich` zu lassen, ist unverschämt und wirkt wie blanker Hohn angesichts seiner zweijährigen Versäumnisse im Gesundheitsbereich", sagte Wissler der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Lauterbach, der selbst Arzt sei, solle sich an seine eigene ärztliche Ethik erinnern und die Forderungen der Ärzte sowie aller Beschäftigten im Gesundheitsbereich ernst nehmen, sagte die Linken-Chefin.

    Ärzte (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat die niedergelassenen Ärzte dazu aufgerufen, nach Weihnachten nicht zu streiken. "Selbst die Gewerkschaft der deutschen Lokführer verzichtet zwischen Weihnachten und Anfang des neuen Jahres auf Streiks. Deshalb ist es unverständlich, dass in Zeiten vieler Kranker zu Praxisschließungen aufgerufen wird", sagte Brysch der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).

    Zentralrat der Juden (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Zentralrat der Juden stellt trotz der gestiegenen Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland bislang keine Abwanderung von Juden aus dem Land fest. "Nein, eine Auswanderung jüdischer Menschen aus Deutschland sehe ich definitiv nicht", sagte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Es gibt immer wieder Menschen, die aus religiösen Gründen nach Israel umziehen, aber aus politischen Gründen können wir das nicht feststellen - im Gegensatz zu Frankreich, wo es eine deutliche Abwanderung von Juden gibt."

    Bundesagentur für Arbeit (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Grüne und FDP haben Vorschläge aus der Union zurückgewiesen, das Bürgergeld für ukrainische Männer zu kürzen, die sich der militärischen Verteidigung ihres Landes in Deutschland entziehen. "Willkürliche Kürzungen nach politischer Stimmungslage wird es nicht geben", sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Die Union hat in den letzten Monaten eine Bürgergeld-Obsession entwickelt. Ich setze darauf, dass die Union bald wieder seriösere Vorschläge zur Lösung drängender Fragen macht", sagte Audretsch.

    Bauer auf Traktor (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Vorsitzende des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Monika Schnitzer, hat im Streit um die Streichung der Agrardiesel-Subvention Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) wegen dessen Rückzugsäußerung kritisiert. "Dieses Verhalten ist nicht redlich", sagte die Münchner Wirtschaftsprofessorin der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Noch vor wenigen Tagen hatten sich die drei Spitzenpolitiker der Ampel auf einen Kompromiss geeinigt. Den kann man kurze Zeit später nicht einfach wieder aufkündigen und den anderen Koalitionspartnern den schwarzen Peter zuschieben."

    Evangelische Kirche (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Kirsten Fehrs, plädiert für externe Standards bei der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und Missbrauch in der Kirche. "Ich fände es sehr wichtig, dass es ein staatliches Aufarbeitungsgesetz gibt, das allen Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Aufarbeitung ihrer Fälle gibt, unabhängig, ob sie in den Kirchen, im Sport, in den Schulen oder Familien stattfanden", sagte Fehrs dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). "So ein Gesetz würde Standards schaffen, die dann für alle gelten."

    Wolfgang Kubicki (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der stellvertretende Bundestagspräsident Wolfgang Kubicki (FDP) fordert, die deutsche Entwicklungshilfe um etwa 12 Milliarden Euro zu kürzen, was mehr als einem Drittel der bisherigen Hilfen entsprechen würde. "Wir müssen die Projekte im Ausland vollständig auf den Prüfstand stellen und die Höhe deutscher Entwicklungshilfe auf durchschnittliches G7-Niveau senken, was einen zweistelligen Milliardenbetrag einsparen würde", sagte er der FAS. Im vergangenen Jahr hat Deutschland laut OECD etwa 32 Milliarden Euro für die Entwicklungshilfe ausgeben. Andere G7-Mitglieder wie Frankreich und Großbritannien zahlten etwas über 14 Milliarden Euro, Italien weniger als 6 Milliarden und Kanada etwa 7 Milliarden Euro.

    Sven Schulze (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) warnt vor einem Riesen-Streik von Landwirten, Lokführern und Transportgewerbe Anfang Januar und einem Stillstand im Land. "Bauern, Transportgewerbe und Gastrobetriebe sind verärgert wie nie", sagte Schulze der "Bild" (Samstagausgabe). "Wenn zu deren Protest auch noch ein Lokführer-Streik kommt, wird Deutschland Anfang Januar komplett lahmgelegt. Ein Horror-Start ins neue Jahr."

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