Nancy Faeser (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag das Grab des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD) und seiner Frau Loki auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf mit Hakenkreuzen beschmiert - Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) verurteilt die Vorkommnisse scharf. "Was für eine abscheuliche und geschichtsvergessene Tat", schrieb Faeser am Samstag auf X/Twitter. "Helmut und Loki Schmidt standen immer gegen Menschenverachtung, Rassismus und Antisemitismus ein - im Bewusstsein unserer Geschichte."

    Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Ukraine hat drei weitere Flugabwehrkanonenpanzer vom Typ Gepard und dazugehörige Ersatzteile sowie Munition erhalten. Das geht aus der Liste der militärischen Unterstützungsleistungen für Kiew hervor, die die Bundesregierung regelmäßig aktualisiert. Die Zahl der Geparden im Dienst der ukrainischen Armee beläuft sich damit auf insgesamt 52. Ebenso seien zwei weitere Minenräumpanzer vom Typ "Wisent" übergeben worden sowie 12 Grenzschutzfahrzeuge.

    Annalena Baerbock (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Wegen russischer Desinformationskampagnen sieht sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gezwungen, ihr Privatleben stärker zu schützen. "Seit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich die gezielte russische Propaganda im Netz nochmal auch aufs Persönliche verstärkt, das bringt gerade als Frau, und wenn man Kinder hat, noch mal besondere Sicherheitsbedenken mit sich", sagte sie den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" und dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgaben). "Ich bedauere das sehr, denn mir ist es wichtig, mich als Politikerin gerade nicht abzuschotten, sondern weiter Teil des normalen Lebens zu sein."

    Carsten Linnemann (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aufgefordert, eine Werte- und Leitkultur-Debatte anzustoßen. "Wir müssen wieder darüber reden, was unsere Gesellschaft zusammenhält", sagte Linnemann dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die immer stärker werdende Polarisierung, das zunehmende Schwarz-weiß-Denken führt dazu, dass wir Gefahr laufen, das Verbindende in unserer Gesellschaft zu verlieren", fügte er hinzu.

    Frontverlauf in der Ukraine (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die ukrainischen und russischen Truppen leiden offenbar in einigen Abschnitten der Frontlinie unter einem außergewöhnlich starken Ratten- und Mäusebefall. Der diesjährige milde Herbst und das reichliche Nahrungsangebot auf den wegen der Kämpfe brachliegenden Feldern hätten wahrscheinlich zur Zunahme der Nagerpopulation beigetragen, heißt es am Samstag im täglichen Lagebericht des britischen Militärgeheimdiensts. Durch das nun kältere Wetter suchten die Tiere wahrscheinlich Schutz in Fahrzeugen und Verteidigungsstellungen.

    Claudia Plattner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Präsidentin des Bundesamts für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, fordert klare Zuständigkeiten für die Cyberabwehr in Deutschland. "Wenn in München und in Hamburg gleichzeitig das Licht ausgeht wegen eines Cyberangriffs, der vielleicht aus dem Ausland kommt, dann will ich nicht lange darüber diskutieren müssen, wer zuständig ist", sagte sie dem "Spiegel". Dafür müsse das BSI wie im Koalitionsvertrag vorgesehen zu einer Zentralstelle aufgewertet werden, wogegen einzelne Bundesländer noch opponierten.

    Container (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Nach Angaben der Europäischen Union sind die Kosten durch die Angriffe von Huthi-Miliz für die Schifffahrt und den Welthandel deutlich höher als bisher angenommen. Durch die Bedrohung der Schiffe im Roten Meer entstehe dem weltweiten Handel ein Schaden von "360 Millionen Euro pro Stunde", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) während einer Sitzung der zuständigen Botschafter im sogenannten Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) am vergangenen Mittwoch. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf deckungsgleiche Aussagen mehrerer informierter EU-Diplomaten.

    Wolfgang Schäuble (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der ehemalige Bundesfinanzminister und frühere Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich angesichts zahlreicher außenpolitischer und militärischer Krisen für eine engere Zusammenarbeit der Europäer in der Verteidigung ausgesprochen. "Die Idee des Weimarer Dreiecks kam schon in der Regierung Kohl/Genscher 1991 auf", sagte Schäuble der "Welt am Sonntag". "Das Ziel war es, durch enge französisch-deutsch-polnische Konsultationen mehr Vertrauen zu schaffen und den deutsch-französischen Motor für Europa durch einen deutsch-polnisch-französischen zu ergänzen. Diese Idee sollte jetzt zu einer neuen engen Form der Zusammenarbeit zwischen Paris, Berlin und Warschau führen - und das auch militärisch."

    Vatikan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Vatikan bereitet für das kommende Jahr die postume Veröffentlichung zahlreicher Predigten vor, die Benedikt XVI. nach seinem Rücktritt als Papst im privaten Kreis an seinem Alterssitz, dem Kloster "Mater Ecclesiae" im Vatikan, gehalten hat. "Wer Ratzingers Spiritualität erleben will, der wird diese Predigten genießen", sagte der Präsident der vatikanischen Joseph-Ratzinger-Stiftung, Pater Federico Lombardi, der "Welt am Sonntag". "Es ist ein geistlicher Dienst, den Benedikt uns weiterhin leisten kann."

    Bundeskriminalamt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Polizei und die Landeskriminalämter haben seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober bundesweit mehr als 4.700 Straftaten mit Bezug zum Nahost-Konflikt registriert. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA). Meist handele es sich um Volksverhetzung, Widerstandsdelikte gegen Polizisten auf Anti-Israel-Demonstrationen und Sachbeschädigungen.

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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