
Christine Streichert-Clivot (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Christine Streichert-Clivot (SPD), hat den Vorstoß von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) für eine Grundgesetzänderung zurückgewiesen. Statt mit Blick auf die schlechten Ergebnisse Deutschlands beim jüngsten Pisa-Test über zusätzliche Kompetenzen zu diskutieren, "sollten wir schauen, wie wir gemeinsame Programme realisieren können, ohne ständig neu verhandeln zu müssen", sagte die saarländische Bildungsministerin dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). "Das ist nämlich beim Digitalpakt und war beim Startchancenprogramm ein großer Bremsklotz", kritisierte sie die Gespräche mit dem Bund.