Jan-Niclas Gesenhues (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Jan-Niclas Gesenhues, hat ein Ressourcenschutzgesetz mit strikten Minderungszielen gefordert und eine Umweltabgabe für Unternehmen vorgeschlagen. "Wir brauchen ein Ressourcenschutzgesetz auf Bundesebene, um den Ressourcenverbrauch in Deutschland rechtlich zu begrenzen und zu reduzieren", sagte der Bundestagsabgeordnete dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Wir leben massiv über unsere ökologischen Verhältnisse."

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) für seine Äußerungen zur Ukraine kritisiert. "Kretschmer wieder mal auf Abwegen", schrieb die FDP-Politikerin am Donnerstag auf Twitter. "Es ist nicht nur falsch, dass er jetzt der Ukraine Gebietsabtretungen zumuten will, sondern grundsätzlich. Ob und wann, entscheidet die Ukraine alleine. Da Russland in keiner Weise verhandeln will, steht es auch gar nicht zur Debatte."

    Alexander Graf Lambsdorff (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat mit Unverständnis auf die Entscheidung der Bundesregierung regiert, auf eine Klage gegen den ehemaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) verzichten zu wollen. "Bei über 300 Millionen Schaden, aus eigennützigen Motiven verursacht, wird der Anspruch des Staates (also aller Steuerzahler) nicht verfolgt?", schrieb Lambsdorff am Donnerstag auf Twitter. "Können Juristen hier das erklären?" Am Nachmittag hatte das Bundesverkehrsministerium mitgeteilt, auf eine Klage gegen Scheuer aufgrund des Scheiterns der Pkw-Maut verzichten zu wollen.

    David Cameron (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Außenminister und Ex-Premier des Vereinigten Königreichs, David Cameron, hat den Libanon besucht und vor einer Eskalation des Konflikts im Nahen Osten gewarnt. "Eine Eskalation des Konflikts im Gazastreifen auf den Libanon, das Rote Meer oder die gesamte Region würde das extrem hohe Maß an Gefahr und Unsicherheit in der Welt erhöhen", sagte Cameron nach seinem Treffen mit dem Premierminister des Libanon, Nadschib Miqati am Donnerstag. Beide hätten die Ansicht geteilt, dass eine Ausweitung des Konflikts verhindert werden müsse.

    Auswärtiges Amt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Das Auswärtige Amt (AA) kritisiert die verhängten Haftstrafen gegen zwei russische Dichter aufs schärfste. "Sieben Jahre Haft für den russischen Dichter Artjom Kamardin, nur weil er ein Gedicht mit Kritik am Angriffskrieg vorgetragen hatte", schrieb das AA am Donnerstag auf Twitter. "Fünfeinhalb Jahre für Igor Schtowba, nur weil er bei der Lesung dabei war."

    Silvester-Böller (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die Berliner Polizei plant für Silvester den größten Einsatz seit Jahrzehnten: Allein in Berlin werden etwa 3.000 Polizisten und 1.500 Feuerwehrleute im Einsatz sein. "Politisch wurde rein gar nichts getan, um zu verhindern, dass meine Kollegen auch dieses Jahr wieder zur Zielscheibe werden und diejenigen, die sie verletzten wollen, auch noch Waffen an die Hand bekommen", sagte der Berliner Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GDP), Stephan Weh, der "Welt" (Freitagausgaben). "Es gab keine Verschärfungen des Waffenrechts, keine strengeren Auflagen bei Lagerung und Verkauf von Pyrotechnik."

    Volker Wissing (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), in dessen Zuständigkeit auch das Ressort für Digitales fällt, gerät in der Debatte um den chinesischen IT-Konzern Huawei zunehmend unter Druck. Hintergrund sind Vorbehalte seines Ministeriums gegen härtere Vorschriften für das 5G-Mobilfunknetz, die etwa chinesische Hersteller wie Huawei oder ZTE treffen würden: "Der Digitalminister sollte nun eine klare Haltung einnehmen", sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Hartmann, dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Dass es in der Huawei-Frage nicht vorangehe, könne er nicht nachvollziehen.

    FDP-Logo (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Auch aus den Reihen der FDP wird der Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), die Sanktionen beim Bürgergeld zu verschärfen, begrüßt. "Der Vorstoß des Arbeitsministers geht in die richtige Richtung: Es ist der Solidargemeinschaft der Steuerzahler nicht zuzumuten, dass sich andere auf ihre Kosten ausruhen", sagte der FDP-Sozialpolitiker Carl-Julius dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe): Für die Akzeptanz des Sozialstaats müsse sich Arbeit und Leistung lohnen. "Der Abstand zwischen Löhnen und Bürgergeld muss spürbar sein und die richtigen Anreize setzen."

    Huawei (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    In der Bundesregierung ist offenbar ein Streit über den Umgang mit IT-Komponenten aus China in den deutschen Mobilfunknetzen entbrannt. Demnach stemmt sich Digitalminister Volker Wissing (FDP) gegen den von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) geforderten Rückbau von Teilen der Hersteller Huawei und ZTE, berichtet das "Handelsblatt" (Freitagausgaben). Wissing argumentiere, ihm lägen zu Huawei keine sicherheitspolitischen Einschätzungen vor.

    Hendrik Wüst und Friedrich Merz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Nord-Roheinwestfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) pocht darauf, in der Debatte über die Kanzlerkandidatur der Union mitzubestimmen. "Wie auch die CSU nachvollziehbar beansprucht, hierbei mitzuentscheiden, tun dies auch die Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten der CDU", sagte er dem "Spiegel". Dies entspräche auch dem föderalen Charakter seiner Partei.

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