Ärztehaus (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die derzeitige Welle von Atemwegs- und Influenza-Erkrankungen könnte laut Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) bis zu 36 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Kosten verursachen. "Allein durch den krankheitsbedingten Arbeitsausfall könnte der deutschen Volkswirtschaft ein Verlust in der Bruttowertschöpfung von 32 bis 36 Milliarden Euro entstehen", heißt es in der Berechnung des IfW, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Grundlage der Annahme sind der hohe Krankenstand, der starke Anstieg von Atemwegs-Neuerkrankungen seit Oktober und die zurzeit rapide Zunahme der Influenza-Neuinfektionen.

    Eine Frau wühlt in einem Abfalleimer (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Sozialverband Deutschland (SoVD) blickt zum Jahresende mit Sorge auf die gesellschaftliche Stimmung und die soziale Lage im Land. "Viele Menschen haben große Zukunftsängste und existenzielle Probleme - bis tief in die Mitte der Gesellschaft hinein", sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Konflikte innerhalb der Bevölkerung nehmen zu und der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt."

    Klara Geywitz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Bauministerin Klara Geywitz (SPD) hat Verbrauchern nahegelegt, ihre Gasheizung schneller zu ersetzen als im neuen Heizungsgesetz vorgeschrieben. "Es kann sich lohnen, die Heizung schneller zu tauschen und keine neue Gasheizung mehr einzubauen", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Ein Anreiz sei der Klima-Geschwindigkeitsbonus in der Heizungsförderung.

    Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die rund 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten müssen sich im nächsten Jahr auf deutlich längeren Wartezeiten für einen Arzttermin einstellen. Der "Bild" (Samstagausgabe) sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KVV), Andreas Gassen, die Wartezeiten könnten sich bis auf zweieinhalb Monate verlängern. "2024 wird das Jahr der langen Wartezeiten. Aktuell bekommt jeder 2. Patient unmittelbar einen Termin, nur wenige warten drei oder mehr Wochen auf einen Facharzttermin", sagte Gassen der "Bild": "Aber wenn sich nichts ändert, bewegen uns mit großen Schritten auf Schweden zu. Dort wartet man auf Facharzttermine bis zu 72 Tage."

    Bodo Ramelow (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) lehnt es ab, vor der Landtagswahl am 1. September 2024 die Landesverfassung zu ändern, um die Wahl eines AfD-Politikers zum Ministerpräsidenten auch im Falle einer AfD-Mehrheit zu verhindern. "Ich halte von diesen apokalyptischen Zuspitzungen überhaupt nichts", sagte Ramelow dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Er stellte sich damit gegen Landesinnenminister Georg Maier (SPD), der dies gefordert und außerdem gewarnt hatte, die Demokratie sei "sehr nah am Kipppunkt".

    Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der älteste deutsche Verband der Pazifisten und Wehrpflichtgegner hat die Bundesregierung zum Schutz ukrainischer Kriegsdienstverweigerer in Deutschland aufgerufen. "Solange die Ukraine das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung nicht anerkennt, darf Deutschland keine Geflüchtete, denen die Zwangsrekrutierung droht, abschieben", sagte der Geschäftsführer der "Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen" (DFG-VK), Michael Schulze von Glaßer, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Vielmehr muss allen, die sich dem Krieg verweigern, Schutz gewährt werden - sowohl aus der Ukraine, als insbesondere auch aus Russland." Überdies dürften die meist jungen Geflüchteten aus der Ukraine nicht schlechter behandelt werden als andere - etwa durch Entzug des Bürgergeldes oder andere Druckmittel.

    US-Flagge (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    US-Außenminister Antony Blinken lobt die Ukraine für ihre jüngsten Erfolge gegenüber der russischen Marine im Schwarzen Meer. "Die Ukrainer haben getan, was niemand für möglich gehalten hätte", schrieb Blinken auf Twitter. "Sie haben einem der größten Militärs die Stirn geboten, keine Gebietsabtretungen vorgenommen, die russische Marine im Schwarzen Meer zurückgedrängt und einen Korridor eröffnet, der es ihnen ermöglicht, Getreide und andere Produkte in die Welt zu exportieren."

    Auswärtiges Amt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Das Auswärtige Amt (AA) verurteilt die heftigen russischen Angriffe auf ukrainische Städte in der Nacht auf Freitag. "Kurz vor dem Jahreswechsel bringt Russland erneut Terror über die ganze Ukraine", schrieb das AA auf Twitter. "Mehr als 100 Raketen & Drohnen haben unter anderem eine Geburtsklinik zerstört, Menschen aus dem Alltag in den Tod gerissen. Auch 2024 rücken wir keinen Zentimeter von der Seite der Ukraine."

    Olaf Scholz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Freitag mit dem israelischen Minister und Mitglied des Kriegskabinetts, Benny Gantz, telefoniert. Das teilte ein Sprecher der Bundesregierung am Freitagabend mit. In dem Gespräch habe Gantz den Kanzler über die jüngste Lageentwicklung in Gaza und an Israels Nord-Grenze informiert.

    Haus in Kiew (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Vor dem Hintergrund der heftigen russischen Angriffe auf ukrainische Städte in der vergangenen Nacht hat Großbritannien angekündigt, Kiew hunderte Flugabwehrraketen für bereits gelieferte Systeme zur Verfügung zu stellen. "Putin testet die Verteidigung der Ukraine und die Entschlossenheit des Westens - jetzt ist es an der Zeit, dass die Welt zusammenkommt und unsere Anstrengungen verdoppelt, um der Ukraine das zu verschaffen, was sie zum Sieg braucht", sagte der britische Verteidigungsminister Grant Shapps am Freitag. "Deswegen senden wir heute hunderte Flugabwehrraketen, um die Vorräte der von uns gelieferten Systeme aufzufüllen."

    Letzte Kommentare:

    SVZ news25adbaner

    Börse

    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

    Finanzmärkte aktuell

    SVZ mod_news25adgoogle1