Martin Werding (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Um Belastungen für Bund und Länder bei der Altersvorsorge von Beamten zu reduzieren, spricht sich der Wirtschaftsweise Martin Werding für weniger Verbeamtungen aus. "Eine wichtigere Stellschraube, um die zukünftigen Finanzierungsprobleme bei den Pensionen zu verringern, bietet die Zahl der Verbeamtungen", sagte Werding, der seit September 2022 Mitglied des Sachverständigenrates Wirtschaft der Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Längst nicht alle Beamten erfüllen hoheitliche Aufgaben."

    Deutsche Kriegsschiffe (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Die USA wollen ein Marine-Bündnis zum Schutz des Schiffsverkehrs im Roten Meer schmieden und führen deshalb auch Gespräche mit der Bundesregierung. Die Amerikaner hätten ein grundsätzliches Interesse an einer stärkeren maritimen Kooperation an den Inspekteur der Marine herangetragen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Berliner Regierungskreise. Die Anfrage umfasse ein breites Spektrum militärischer Fähigkeiten, hieß es.

    Israelische Fahnen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Patrick Cramer, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, bemängelt eine fehlende Solidarität der Wissenschaftsgemeinschaft mit Israel. "Die Reaktion der internationalen Forschungsgemeinschaft auf den 7. Oktober war verhalten, blieb manchmal sogar aus oder kam zu spät", sagte Cramer, der gerade zu Besuch in Israel war, dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgaben). "Man sollte meinen, dass die engen Freunde aus den USA da gewesen wären, Harvard, Yale, Princeton oder Stanford. Aber nein, man sagte uns, dass wir die ersten seien. Die erste ausländische Forschungsorganisation überhaupt, die seit dem 7. Oktober Israel besucht hat. Eine dröhnende Stille."

    Bundeswehr-Soldat (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Vor dem endgültigen Abzug der Bundeswehr aus dem westafrikanischen Mali zieht Oppositionspolitiker Johann Wadephul, Vizefraktionschef der Union im Bundestag, ein ernüchterndes Fazit. "Die Bundesregierung steht im Sahel vor einem Scherbenhaufen", sagte der CDU-Verteidigungspolitiker der Mediengruppe Bayern (Dienstagausgaben). "Wir ziehen ab und sind froh, wenn das halbwegs ohne Schäden gelingt. Wir verlieren einen Ansprechpartner nach dem anderen. Dabei sind die humanitären Zustände katastrophal und die nächsten Flüchtlingsströme im Voraus angelegt."

    Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, hat vor der bevorstehenden Grippewelle gewarnt und zu Schutzimpfungen aufgerufen. "Die Krankenhäuser sind heute weit davon entfernt, aufgrund von Corona-Patienten wieder Belastungsszenarien wie 2020 und 2021 zu erleben", sagte Gaß der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgaben). Durch Infektionen und Impfungen habe die Bevölkerung eine gute Grundimmunität erreicht, die dafür sorge, dass Erkrankte im Regelfall ihre Symptome gut zu Hause auskurieren könnten.

    Hubert Aiwanger (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Parteivorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, kann sich den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer als Mitglied in seiner Partei vorstellen: "Wir sind eine integrationsfähige Partei, auch für meinungsstarke Politiker wie Boris Palmer", sagte Aiwanger dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgaben). Der frühere Grünen-Politiker hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass er bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr für die Freie Wählervereinigung in Tübingen für einen Platz im Kreistag kandidieren will. Die Freie Wählervereinigung und die Freien Wähler sind strukturell zwar nicht verbunden, Aiwanger äußerte aber seine Offenheit gegenüber Palmer: "Wir haben inhaltlich auch Differenzen, aber jetzt können wir uns auf lokaler Ebene ja erst einmal kennenlernen", sagte er dem "Tagesspiegel".

    Manfred Weber (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), hat sich für eine atomare Abschreckung der Europäischen Union ausgesprochen. "Die europäischen Staaten müssen schnellstmöglich selbst verteidigungsfähig werden", sagte der CSU-Vizevorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). "Dafür müssen wir deutlich mehr in die Verteidigungsfähigkeit investieren und unsere Kapazitäten in Europa bündeln. Letztlich braucht die EU dauerhaft eine nukleare Abschreckung - innerhalb und ergänzend zur Nato."

    Seniorin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Private Pflegebetreiber wollen den Zahlungsdruck auf die Sozialämter erhöhen. "Appelle an die Landkreise reichen nicht: Der Gesetzgeber muss endlich tätig werden und zumindest eine Zahlungsfrist vorschreiben", sagte Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagausgaben). Hintergrund sind Millionenschulden, die manche Sozialämter bei Pflegeanbietern haben, weil die Kostenübernahme der Pflegekosten für Sozialhilfeempfänger auch mal Monate dauert.

    CDU-Logo (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Eine Passage zu den Muslimen in Deutschland im neuen CDU-Grundsatzprogramm hat bei mehreren Islamverbänden Kritik ausgelöst: Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, warf der CDU vor, mit der im Entwurf enthaltenen Formulierung "Muslime, die unsere Werte teilen, gehören zu Deutschland" am rechten Wählerrand zu fischen. "Spicken bei der AfD war schon in der Schule nicht besonders klug", sagte er dem "Stern": "Im Übrigen wird erfahrungsgemäß der Wähler das Original am Ende wählen." Auch der deutsche Islamrat kritisierte die Passage: "Solche Diskussionen sind ausgrenzend und führen zu Verwirrung", sagte Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats, dem Magazin.

    Karl Lauterbach (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
    Thomas Lemke, Chef des Klinikkonzerns Sana und Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, hat mit scharfen Worten die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Krankenhausreform kritisiert. Eine Reform sei notwendig, sagte Lemke der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgaben). "Es geht aber darum, das System sinnvoll zu reformieren und nicht mit wildem Aktionismus und einer Kopf-durch-die-Wand-Politik alles nur schlimmer zu machen."

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    Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz. Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und... [ Weiter... ]

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