Finanzministerium (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Das Bundesfinanzministerium hat den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) gesperrt. Aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 könnten die Kreditermächtigungen für den WSF "im Jahr 2023 nach derzeitiger Rechtslage nicht mehr genutzt werden", heißt es in einem Schreiben von Haushaltsstaatssekretär Werner Gatzer (SPD) an die anderen Ministerien, über das das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. "Um weitere Belastungen des Haushalts sowie Vorbelastungen für künftige Haushaltsjahre zu vermeiden", seien alle im Wirtschaftsplan 2023 noch nicht in Anspruch genommenen Ausgaben sowie alle ausgebrachten und noch nicht belegten Verpflichtungsermächtigungen "ab sofort gesperrt und bedürfen der Einwilligung des Bundesministeriums der Finanzen", heißt es in dem Schreiben.

EU-Parlament in Straßburg (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Martin Schirdewan am 18.11.2023 / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Marcel Fratzscher (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
Christian Lindner und Olaf Scholz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur
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Olaf Scholz, Hendrik Wüst (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur